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Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ist Ihr zuverlässiger Partner und Interessensvertretung! Wir sind die zuständige Organisation aller Arbeitnehmer des Bundes, der Länder, der Bezirke, der öffentlichen Körperschaften, Fonds, Stiftungen, Anstalten & ausgegliederten Betriebe die entweder von Organen dieser Körperschaften verwaltet werden oder unter deren wirtschaftlichem Einfluss stehen, sowie der Zeitsoldaten des Bundesheeres. Wir sind auch zuständig für die Empfänger von Pensionsleistungen, sofern sie vor ihrer Pensionierung Mitglieder der Gewerkschaft waren; darüber hinaus auch für die in beruflicher Ausbildung stehenden Schüler & Studenten.

Aktuelle Veranstaltungen

 

GÖD Rechtsberatung

WANN: 05.12.2018 15:00 Uhr

WO:      ÖGB Haus,  4. Stock

 

Rechtsanwalt Dr. Thomas Obholzer steht für eine kostenlose Rechtsberatung (Erstberatung) für den privaten Bereich zur Verfügung.

 

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Tel. Nr.: 0512 / 560110- 408, 409, 412 und 414

 

 

 

 

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Brennpunktschulen bekommen Spezialförderung vom Bildungsressort

Brennpunktschulen bekommen Spezialförderung vom Bildungsressort 
Utl.: Bis 2020/21 Unterstützung für 501 Schulen, die bei Bildungsstandardtests unter den Erwartungen abgeschnitten haben - Mehrjährige Begleitung durch Team aus Schulpsychologie, -aufsicht, PHs

 

Wien (APA) - An 569 Schulen in Österreich haben bei den Bildungsstandard-Überprüfungen extrem viele Schüler schlecht abgeschnitten - und zwar noch schlechter, als angesichts der Zusammensetzung der Schülerschaft zu erwarten war. Mit dem Projekt "Grundkompetenzen absichern" bekommen laut Bildungsministerium derzeit 261 dieser Brennpunktschulen eine mehrjährige Spezialförderung durch multiprofessionelle Teams.
Bildungsvergleichsstudien wie PISA und die Bildungsstandard-Überprüfungen zeigen, dass in Österreich 15 bis 20 Prozent der Schüler Ende der Volksschule bzw. Schulpflicht grobe Schwächen in Lesen, Schreiben und Rechnen haben. Die meisten "Schulen mit großen Herausforderungen" sind Volksschulen (351 Standorte), der Rest sind Neue Mittelschulen (218). 2017 wurde deshalb vom Bildungsressort noch unter SPÖ-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid das Förderprogramm"Grundkompetenzen absichern" gestartet.
Für das Ministerium haben dabei jene Standorte Priorität, in denen besonders viele Schüler (mindestens 20 Prozent) in gleich mehreren Bereichen die Bildungsziele nicht erreicht haben und die zusätzlich beim "fairen Vergleich", bei dem die Rahmenbedingungen vor Ort berücksichtigt werden, unterdurchschnittlich abgeschnitten haben.
Im Schuljahr 2017/18 wurde das Förderprogramm mit österreichweit 143 Schulen begonnen, 2018/19 kamen weitere 118 Schulen dazu. Voraussichtlich bis 2020/21 sollen dann 501 der insgesamt 569 "Schulen mit großen Herausforderungen" an diesem teilnehmen. Bei den übrigen Standorten geht das Ministerium in Absprache mit der Schulaufsicht davon aus, dass sie ihre Ergebnisse auch ohne externe Unterstützung verbessern werden.
Mindestens zwei Jahre lang sollen die Standorte von Experten der Bildungsdirektionen, von Schulentwicklungsberatern und Fachdidaktikern der Pädagogischen Hochschulen (PH) sowie Schulpsychologen begleitet werden. Das Projekt ist dementsprechend bis August 2022 angelegt. Konkret sollen die externen Fachleute die jeweiligen Schulen dabei unterstützen, so früh wie möglich die Stärken und Schwächen der Schüler zu erkennen und sie dementsprechend individuell zu fördern. Die Experten geben nicht nur Tipps zur Verbesserung des Unterrichts, sondern behandeln auch Fragen des Zusammenlebens im Schulalltag, etwa ob die Regeln auch klar genug formuliert sind.
Vorbild des Förderprogramms war laut Bildungsministerium die "London Challenge": Dabei wurden ab 2003 Schulen in der britischen Hauptstadt, an denen es besonders viele Kinder von Zuwanderern und aus sozial benachteiligten Familien gab und die bei Leistungsvergleichen unterdurchschnittliche Ergebnisse eingefahren hatten, durch individuelle Begleitung durch Wissenschafter, Lernstandsdiagnosen der einzelnen Schüler und Zusammenarbeit mit anderen Schulen mit ähnlichem Klientel gezielt unterstützt. Fünf Jahre nach Start des Programms fielen die Ergebnisse der Londoner Schulen deutlich besser aus, auch Jahre nach Ende des Projekts schneiden sie überdurchschnittlich gut ab.

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