FCG-Gabriel: „Frauen stärken und fördern - auch in Zeiten der Pandemie!“

Am 8. März findet das 110. Jubiläum des Internationalen Frauentages im Kontext der weiterhin andauernden Corona-Pandemie statt.
Wien (OTS) - Zu diesem wichtigen Anlass möchten die FCG-Frauen drei essentielle Punkte in den Mittelpunkt rücken, um die Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten weiter voranzutreiben. Erstens "Frauen stärken und fördern", zweitens "Gleichberechtigungs-Fairness" und drittens "Null Akzeptanz für den Rückfall in antike Rollenbilder".

Bundesfrauenvorsitzende der Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter Monika Gabriel macht deutlich: "Die nun seit über einem Jahr andauernde und sehr fordernde Zeit der Pandemie führt uns die Defizite von Fairness im privaten und familiären "Miteinander" vor Augen. Die herausfordernde und zumeist unbezahlte Arbeit in diesem Bereich wird in großen Teilen von Frauen erledigt - ihnen gebührt am heutigen Tag unser uneingeschränkter Respekt, im Zuge der Pandemie leisten Frauen Übermenschliches".
Monika Gabriel, die auch Bundesvorsitzender-Stellvertreterin in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) ist, skizziert eine konstruktive Maßnahme zur Lösung dieser Problematik: „die FCG-Frauen fordern bereits seit längerem die Implementierung einer Zeitverwendungsstudie, die als Datengrundlage für politische Entscheidungen dienen soll. Konkret kann hierdurch veranschaulicht werden wie viel Zeit und Geld für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Personen, Familienarbeit und ehrenamtliche Arbeit aufgewendet wird. Dies wäre ein sinnvoller Schritt in Richtung mehr Fairness und Gleichberechtigung."
Die anhaltende Corona-Pandemie trifft Frauen besonders hart, gibt Karin Zeisel, Bundesvorsitzende-Stellvertreterin der FCG-Frauen und Vorsitzende der FCG/GPA-Frauen, zu bedenken. Aktuelle Daten der Universität Wien zeigen, dass Frauen öfter arbeitslos werden oder in Kurzarbeit geschickt werden als Männer. Dies hat neben wirtschaftlichen Konsequenzen, auch soziale und psychische Folgen für die Betroffenen. Darüber hinaus entstehen vermehrt negative Folgen für die Karrierechancen von Frauen. Die Politik ist hier insgesamt gefordert rasche und praktikable Lösungen zu finden, um die hier genannten negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Frauen in absehbarer Zeit hinter uns lassen zu können.
Mit großer Freude nehmen die FCG-Frauen die Mitgliedschaft Österreichs in der Internationalen Frauenstatuskommission (CSW) der UNO für die kommenden vier Jahre zur Kenntnis, die am 26. März 2021 beginnt: "wir betrachten dies als große Chance für die Verbesserung der Rechte von Frauen, Österreich wurde in die Frauenstatuskommission gewählt mit dem Ziel die Rechtsstellung der Frauen im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich zu verbessern", stellt Ursula Hafner, Bundesvorsitzende-Stellvertreterin der FCG-Frauen und Leiterin des Bereichs Familien in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), fest.
Abschließend blickt FCG-Bundesfrauenvorsitzende Monika Gabriel guten Mutes auf nachfolgende Generationen und bekräftigt ihren Wunsch für die Zukunft: "Gleichberechtigung, Gleichbehandlung, Wertschätzung, Fairness im Beruf und Privatleben sollte zukünftig mit einem Selbstverständnis erlebbar sein. Daraus schöpfen wir physische und psychische Kraft für die vielen neuen Herausforderungen der Zukunft - gemäß dem langjährigen Motto der FCG-Frauen 'Balance.Macht.Sinn.'"

 
 

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