GÖD-Schnedl: Zahlreiche Verbesserungen für öffentlich Bedienstete in der Dienstrechtsnovelle 2020 durchgesetzt!

Adaptionen betreffen unter anderem Bereiche der Telearbeit, Pflegefreistellung,
Frühkarenzurlaub, Bezüge von schwangeren Beamtinnen und Dienstfreistellung für
COVID-19-Risikogruppen.


„Zusätzlich zur Erhöhung der Gehälter und Zulagen um 1,45 Prozent ab
1.1.2021 konnte die GÖD im Zuge der Verhandlungen zur Dienstrechtsnovelle 2020
positive Veränderungen für die Kolleginnen und Kollegen durchsetzen.

 

Das ist ein großer gewerkschaftlicher Erfolg“, begrüßt GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl die im
Nationalrat beschlossene Gehaltserhöhung und die Detailregelungen für öffentlich
Bedienstete, welche langjährigen GÖD-Forderungen entsprechen.
„Die Erhöhung der Maximaldauer des Frühkarenzurlaubes auf 31 Kalendertage sowie die
Verlängerung der Möglichkeit der Dienstfreistellung für COVID-19-Risikogruppen bis 31.
März 2021 bringen wesentliche Verbesserungen für öffentlich Bedienstete. Dass die
zweite Woche Pflegefreistellung für erkrankte behinderte Kinder, für die erhöhte
Familienbeihilfe gewährt wird, ab 1.1.2021 unabhängig vom Alter des Kindes zusteht, ist
ein wichtiger sozialpolitischer Meilenstein“, hebt Schnedl die positiven Veränderungen
der Novellierung hervor. "Für schwangere Beamtinnen greift nun das Ausfallsprinzip
während des Beschäftigungsverbots, womit die Benachteiligung gegenüber
vertragsbediensteten Kolleginnen beseitigt wird", freut sich Schnedl.
In der Fülle an Detailänderungen betrifft eine weitere wichtige Adaption die künftige
Möglichkeit, Telearbeit regelmäßig und tageweise zu konsumieren. „Dies muss
selbstverständlich in Vereinbarkeit mit dienstlichen und sonstigen öffentlichen
Interessen sowie unter Herstellung des Einvernehmens erfolgen“, hält Schnedl fest.
„Durch die Möglichkeit der altersbedingten Herabsetzung der Auslastung von
Richterinnen und Richtern wird dieser Berufsgruppe eine Teilzeitmöglichkeit eröffnet,
die allen anderen Berufsgruppen de facto schon lange offensteht. Damit wird den
Bedürfnissen der Praxis entsprochen.“
„Die Arbeit öffentlich Bediensteter ist entscheidend für den gesellschaftlichen
Zusammenhalt und essentiell für das Funktionieren des Gemeinwesens. Die GÖD setzt
sich weiterhin mit aller Kraft dafür ein, dass die Rahmenbedingungen im Öffentlichen
Dienst auch in Zukunft verbessert werden“, schließt Schnedl.

 

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