Bundesheer: Sommer-Bilanz 2020

Keine Sommerpause für Einsätze; Heer leistete etwa 820.800 Stunden

Die seit Anfang des Jahres herrschende Corona-Pandemie hat trotz sinkender Infektionszahlen auch im Sommer nicht haltgemacht. Die Einsätze des Österreichischen Bundesheeres liefen wie gewohnt weiter:


„Etwa 590 Soldatinnen und Soldaten helfen derzeit den Gesundheitsbehörden im Rahmen eines Assistenzeinsatzes. Sie unterstützen bei gesundheitsbehördlichen Kontrollen an den Grenzen oder auch an den Flughäfen, wie in Wien-Schwechat, Graz und Salzburg. Durch ihre schnelle und professionelle Einsatzbereitschaft helfen unsere Frauen und Männer beim sogenannten Kontakt-Personen-Management in den Bundesländern Oberösterreich, Salzburg und Steiermark. Die Einsätze in Zeiten der Corona-Krise sind für das Bundesheer keine alltäglichen. Dennoch zeigen unsere Soldatinnen und Soldaten sowie alle anderen Bediensteten des Österreichischen Bundesheeres tagtäglich, was sie leisten und wie schnell sie bereitstehen können, wenn sie dringend gebraucht werden. Österreich kann stolz auf sein Bundesheer sein, denn es sind die Soldatinnen und Soldaten, die jeden Tag beweisen, dass sie für die Bevölkerung da sind, wenn rasch Hilfe gebraucht wird“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
Assistenzeinsatz Im Juli und August waren im Durchschnitt insgesamt 570 Soldatinnen und Soldaten täglich österreichweit im Assistenzeinsatz Covid-19. Dabei leisteten diese rund 820.800 Mannstunden in den vergangenen zwei Monaten; das entspricht rund 13.680 Stunden pro Tag.
Mit August starteten auch rund 100 steirische Soldatinnen und Soldaten einen Katastropheneinsatz im Bezirk Weiz, Murau sowie im Raum Feldbach, um die durch Unwetter entstandenen Schäden zu beheben.
Unterstützungsleistung Etwa 150 Soldatinnen und Soldaten waren im August 2020 bei der Hotline des Außenministeriums eingesetzt. Pro Tag unterstützten dabei rund acht Soldatinnen und Soldaten die Mitarbeiter des Call-Centers. Seit 26. August helfen rund 40 Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienstete in der Logistik des Lebensmittelkonzerns „Spar“ im Rahmen einer kostenpflichtigen Unterstützungsleistung – bisher leisteten diese rund 3.170 Mannstunden.
Entminungsdienst Der Entminungsdienst konnte im Juli und August 291 Kriegsrelikte bergen. Zur Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung wurden insgesamt etwa 4.070 kg Kriegsmaterial einzeln geborgen, untersucht, beurteilt, abtransportiert oder vernichtet. Keine Sommerpause bei der Stellung Unverändert ging im Sommer auch der Betrieb bei den Stellungskommissionen in ganz Österreich weiter. Österreichweit gibt es sechs Stellungsstraßen – Wien, St. Pölten, Graz, Klagenfurt, Innsbruck und Linz. Sie sind wichtige Säulen der Gesundheitsvorsorge. Im Rahmen der Stellung werden medizinische, psychologische und diagnostische Untersuchungen durchgeführt; diese sind umfangreicher als bei einer klassischen Vorsorgeuntersuchung. Mit derzeitigen Stand befinden sich rund 590 Soldatinnen und Soldaten im Corona-Einsatz. Darunter sind rund 20 Soldaten in Oberösterreich, etwa 70 Soldaten in
Niederösterreich, ca. 30 in Salzburg, rund 100 in der Steiermark, ca. 170 Soldatinnen und Soldaten im Burgenland, etwa 80 in Tirol und 120 in Kärnten. Rund 770 Soldatinnen und Soldaten sind im Rahmen eines sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes an den Grenzen Österreichs eingesetzt. Insgesamt stehen derzeit rund 1.400 Soldatinnen und Soldaten im Inlandseinsatz.

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