Willkommen bei der GÖD Tirol

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ist Ihr zuverlässiger Partner und Interessensvertretung! Wir sind die zuständige Organisation aller Arbeitnehmer des Bundes, der Länder, der Bezirke, der öffentlichen Körperschaften, Fonds, Stiftungen, Anstalten & ausgegliederten Betriebe die entweder von Organen dieser Körperschaften verwaltet werden oder unter deren wirtschaftlichem Einfluss stehen, sowie der Zeitsoldaten des Bundesheeres. Wir sind auch zuständig für die Empfänger von Pensionsleistungen, sofern sie vor ihrer Pensionierung Mitglieder der Gewerkschaft waren; darüber hinaus auch für die in beruflicher Ausbildung stehenden Schüler & Studenten.

Aktuelle Veranstaltungen

 

GÖD Rechtsberatung

WANN: 05.12.2018 15:00 Uhr

WO:      ÖGB Haus,  4. Stock

 

Rechtsanwalt Dr. Thomas Obholzer steht für eine kostenlose Rechtsberatung (Erstberatung) für den privaten Bereich zur Verfügung.

 

Telefonische Terminvereinbarung unter:

Tel. Nr.: 0512 / 560110- 408, 409, 412 und 414

 

 

 

 

Top-Sonderkonditionen

Nutzen Sie Ihren Vorteil: ganz bequem bargeldlos bezahlen mit VISA & GÖD

 

Bargeldlos bezahlen mit VISA und GÖD

 

Unser Top-Angebot: Ihre GÖD-Mitgliedskarte bietet auf Wunsch nun auch eine Visa-Funktion.

 

Weitere Sonderkonditionen finden Sie hier...

Kassenreform - PVA-Obmann warnt vor "Zeitdruck" bei Kassenfusion

Kassenreform - PVA-Obmann warnt vor "Zeitdruck" bei Kassenfusion
Utl.: Zeitdruck verursachte bei Fusion der Pensionsversicherungen zusätzliche Kosten - Fusion brachte nicht das große Geld - PVA mit größtem Verwaltungsaufwand unter Sozialversicherungen

 

Wien (APA) - Pensionsversicherungsanstalt-Obmann Manfred Anderle warnt vor zu hohem Zeitdruck bei der von der türkis-blauen Bundesregierung geplanten Zusammenlegung der Sozialversicherungen und Krankenkassen. "Eine Fusion kostet zu Beginn immer Geld, und großer Zeitdruck kostet noch mehr Geld." Das war laut Anderle die Erfahrung der Zusammenlegung der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter und Angestellten.
Die Pensionsversicherungen der Arbeiter und Angestellten wurden 2003 unter der damaligen schwarz-blauen Regierung zur Pensionsversicherungsanstalt (PVA) fusioniert. Die Zusammenlegung hat laut Rechnungshof hochgerechnet Fusionskosten von rund 200 Millionen Euro verursacht. Für die Zusammenführung gab es damals kein strategisches Fusionsziel, und es waren keine Geldmittel für die Fusion budgetiert. Der vorgegebene Zeitdruck zur Durchführung der Fusion innerhalb eines Jahres führte zu einer Reihe von Planungs- und Durchführungsfehlern und laut Rechnungshof zu vermeidbaren Aufwendungen von rund 23 Millionen Euro.
PVA-Obmann Anderle nennt niedrigere Fusionskosten für die Zusammenlegung. "Von damals bis heute kommt man in etwa auf 120,5 Millionen Euro. Die Zahlen des Rechnungshofs können wir nicht ganz nachvollziehen." Zeitdruck sei jedenfalls ein schlechter Ratgeber. Wenn man unterschiedliche Arbeits- und Führungsstrukturen zusammenbringen will, dann braucht das Zeit, für die unmittelbar Betroffenen und für die Versicherten. Das werde auch bei der anstehenden Zusammenlegung der Krankenkassen nicht anders sein. "Dort haben wir neun unterschiedliche Kulturen, auch wenn das Produkt das gleiche ist."
Bei der Fusion der Pensionsversicherungsanstalten fielen damals etwa hohe Kosten für einen Sozialplan oder für den Aufbau zusätzlicher Landesstellen an. Von letzterem hätten die Versicherten mit einem besseren Service profitiert. "Wir sind näher zum Versicherten gekommen. Es gibt nun in jedem Bundesland einen Ansprechpartner, der in Fragen der Pension oder des Pflegegeldes für die Versicherten da ist.", so Anderle. Darüber hinaus habe man das Rehabilitationsangebot wesentlich verbessern können.
Dass die Steigerung des Verwaltungs- und Verrechnungsaufwandes der PVA seit der Fusion deutlich über jener der anderen Sozialversicherungsträger liegt, habe laut Anderle vor allem mit zusätzlich übernommenen Aufgaben zu tun. Der PVA-Obmann nannte etwa die EU-Erweiterung mit mehr Versicherten und mehr bürokratischem Aufwand oder die Umstellung auf das Pensionskonto.
Die Rechnung, wonach die PVA eigentlich mehr als eine Milliarde hätte sparen müssen, wenn die Verwaltungskosten von 2001 bis 2017 so gestiegen wären wie jene aller anderen Versicherungsträger, lässt Anderle so nicht gelten und hält dem PVA-interne Zahlen entgegen. Der Verwaltungsaufwand der PVA betrug demnach 2017 0,86 Prozent des Gesamtbudgets von der Rehabilitation bis zu den Pensionsauszahlungen. Vor der Fusion lag der Verwaltungsaufwand bei 1,09 Prozent. Von 2001 bis 2016 seien die Kosten pro Klient um 10,3 Prozent zurückgegangen. Dafür sei zwar weniger die Fusion als vielmehr der elektronische Akt verantwortlich, so Anderle. Falsch sei aber die Annahme, dass eine Fusion in jedem Fall viel Geld bringt.
Die PVA hat unter den Sozialversicherungsträgern den größten Anteil an Verwaltungsaufwand. 2017 waren es 480 Millionen Euro. Die neun Gebietskrankenkassen kamen auf rund 294 Millionen. Die Verwaltungsaufwendungen für alle Sozialversicherungsträger zusammen lagen bei 1,23 Milliarden.

GÖD Landesvorstand Tirol

Südtirolerplatz 14-16

6020 Innsbruck

Tel.: +43 512 560110

Fax: +43 512 560110 420

E-Mail: goed.tirol@goed.at

Kontakt

 

Wir sind Ihre Interessensvertretung

Wir kümmern uns um Ihre Probleme auf dem Gehaltssektor, Pensionsrecht, Dienstrecht, Zulagen und vieles mehr.

 

Lesen Sie mehr über unsere Leistungen...

Mitglied werden

Suchen