Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Tirol

Mitglied werden

leistungen
Unsere Leistungen

lesen Sie mehr ...

oebv-logo
Österreichische

Beamtenversicherung

1.927 Personen im Baby-Monat

Im Öffentlichen Dienst waren 1.927 Personen im Baby-Monat

Seit Beginn 2011 - Die meisten im Innenressort

Wien (APA) - Seit dem Start im Jahr 2011 haben im Öffentlichen Dienst 1.927 Personen den Baby-Monat in Anspruch genommen. Meist waren es Bedienstete aus dem Innenressort, denn knapp 40 Prozent aller Inanspruchnahmen wurden laut Unterlagen des zuständigen Staatssekretariats dort verzeichnet. Muna Duzdar (SPÖ) zeigte sich gegenüber der APA über die "Vorreiterrolle" des Öffentlichen Dienstes erfreut.

Der Baby-Monat wurde 2011 eingeführt und firmierte zunächst unter der Bezeichnung Papa-Monat. Anfangs hatten nur Väter die Möglichkeit, sich nach der Geburt des Kindes eine unbezahlte Auszeit zu nehmen. Seit Sommer 2015 ist dies auch für gleichgeschlechtliche Paare und Adoptiveltern erlaubt.

Seit dem Start nahmen sich knapp 2.000 Bedienstete diese Auszeit fürs Neugeborene. 38,2 Prozent aller Inanspruchnahmen, bzw. 737 Personen, wurden im Innenressort gezählt. Im Verteidigungs- und Sportressort waren es 19,1 Prozent oder 369 Personen. An dritter Stelle rangiert das Bildungsressort mit 14,7 Prozent Inanspruchnahmen oder 284 Personen im Baby-Monat seit 2011. Im kleinen Bereich "Familie und Jugend" war es übrigens nur eine Person.

Zu Beginn der Maßnahme 2011 gingen 189 Väter in den Papa-Monat, 2014 waren es erstmals über 300. Im Vorjahr (1. Jänner bis 31. Dezember 2016) wurden im Öffentlichen Dienst 487 Personen im Baby-Monat registriert.

Staatssekretärin Duzdar zeigte sich erfreut über die Zahlen: "Der neuerliche Anstieg, der sich nun seit sechs Jahren fortsetzt, zeigt, dass der Baby-Monat gut angenommen wird." Die Maßnahme würde einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie leisten und seit der Ausweitung auf den Baby-Monat werde den unterschiedlichen Familienformen besser Rechnung getragen, meinte Duzdar weiter.